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27.05.2013, 10:26 Uhr | Übersicht | Drucken
MEDIENINFO

 

Zum wiederholten Mal gerät die Weberei in finanzielle Nöte und der derzeitige Träger, Parisozial mit Sitz in Wuppertal, hat die Fördervereinbarung mit der Stadt Gütersloh zum Jahresende gekündigt.
 
Um die Weberei nach Jahren des Auf und Ab’s endlich in ruhiges Fahrwasser zu führen entschlossen sich die fünf Fraktionen von BfGT, Bündnis 90/Grüne, CDU, FDP und UWG, die Zusammenarbeit mit Parisozial aufzukündigen. „Den Mitarbeitern soll die Perspektive eines sicheren Arbeitsplatzes gege­ben werden und nicht immer wieder das Damoklesschwert der Insolvenz über ihnen zu spüren sein“, sind sich die Fraktionsvorsitzenden einig und beauftragen die Verwaltung
 
aktiv einen neuen Träger, vorzugsweise aus dem Kreise interessierter Bürger, Vereine und Institutionen aus Gütersloh zu suchen, um einen Weiterbetrieb der Weberei nach dem 31.12.2013 vorzubereiten bzw. zu ermöglichen.


Eine Übernahme durch lokale Initiativen eröffnet die Möglichkeit, die Weberei durch Menschen vor Ort auch den lokalen Bedürfnissen anzupassen.
 
Um den Weg für einen Neuanfang zu ebnen soll das Mietverhältnis mit der Weberei gGmbH fristge­recht zum 31.12.2013 gekündigt werden. Dem neuen Träger soll ein langfristiger Miet-/ Pachtver­trag angeboten werden und die bisherigen Zuschüsse in Höhe von 163.000 € weiter zur Verfügung stehen. Ebenso setzen sich die vier Fraktionen für eine stärkere Bürgerbeteiligung, z. B. in der Form eines Vereins oder einer Genossenschaft ein.
 
Die Fraktionen von BfGT, Bündnis 90/Grüne, CDU, FPD und UWG sind der Ansicht, dass die Weberei wieder stärker als Bürger- und Familientreffpunkt positioniert werden muss, um die intensivere Nut­zung durch auswärtige Besucher aber insbesondere durch Gütersloher Bürger zu erreichen. Wie im Konzept „Zukunft Weberei 2020“ beschrieben, sollte die Weberei „als Bürgerhaus für alle Menschen unserer Stadt, gleich welcher sozialer Schichten, unterschiedlicher Nationalitäten sowie unterschied­licher Altersgruppen da und nutzbar sein. Ein Bürgerzentrum sollte multikulturelles und generations­übergreifendes Begegnen und Zusammenwirken ermöglichen und seine Schwerpunkte in den Berei­chen Freizeit- und Kulturarbeit setzen. Das räumliche Angebot für Initiativen und Vereine ist weiter vorzuhalten bzw. auszubauen“.
Bei einem Trägerwechsel ist u. a. die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter sowie die Fortführung er­folgreicher Programme und Angebote zu gewährleisten und darüber hinaus ein möglichst vielfältiges kulturelles Angebot zu realisieren. Familienfreundliche Gastronomiepreise sollten auch weiterhin Be­standteil und Garant für eine erfolgreiche Weiterführung der Weberei bleiben.
 
Mit freundlichen Grüßen
Nobby Morkes
Marco Mantovanell
Heiner Kollmeyer
Wolfgang Büscher
Peter Kalley
BfGT
Fraktion
Bündnis 90 / Grüne
Fraktion
CDU
Fraktion
FDP
Fraktion
UWG
Fraktion
 


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