Stadtschloss-Neubau beeindruckt durch seine Dimensionen

CDU-Fraktion war in Berlin

27.04.2016
Gute Laune im Paul-Löbe-Haus in Berlin: Die Gütersloher CDU-Fraktion traf sich hier mit dem Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus (2.v.l.).
Gute Laune im Paul-Löbe-Haus in Berlin: Die Gütersloher CDU-Fraktion traf sich hier mit dem Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus (2.v.l.).

Die Gütersloher CDU-Ratsfraktion hat bei einer Fraktionsfahrt Berlin besucht. Erster Programmpunkt war der Besuch des früheren Fraktionsvorsitzenden und jetzigen Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus im Paul-Löbe-Haus. Das Gebäude vis-à-vis vom Bundeskanzleramt beherbergt Sitzungsräume der Parlamentsausschüsse und Büros der Abgeordneten. Brinkhaus nutzte das Treffen, um die Parallelen und Unterschiede der parlamentarischen Arbeit im Bundestag und der Arbeit im Stadtrat aufzuzeigen.

Ein Höhepunkt der Reise war die Besichtigung des Rohbaus des Stadtschlosses gemeinsam mit dem Gütersloher Bürgermeister Henning Schulz. Schulz hatte vor seiner Gütersloher Zeit bei der Bundesbaudirektion in Berlin im Projektmanagent für Neubauten des Bundes gearbeitet. Das im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte und in den fünfziger Jahren von der DDR-Führung abgerissene Stadtschloss wird derzeit an seinem ursprünglichen Standort auf der Spreeinsel wiedererichtet. Es soll als Humboldtforum vor allem kulturellen und musealen Zwecken dienen. Das besondere: Der ehemalige Barockbau wird im Kern mit modernsten Bautechniken als Betonkomplex errichtet und bekommt außen nach historischem Vorbild Verblendungen aus Sandstein und Klinker. Besonders beeindruckt war die Fraktion von den gewaltigen Dimensionen des Rohbaus mit seinen großen Innenhöfen, Treppenaufgängen und imposanten Hallen mit mehrfacher Geschosshöhe.

Im Programm der Fraktion durfte auch ein Vortrag im Plenarsaal des Bundestags nicht fehlen, samt einem Gang durch die Glaskuppel des Gebäudes. Auf der Rückfahrt machte die CDU-Gruppe Halt in Potsdamm. Der Besuch von Schloss Sanssouci mit dem Grab Friedrichs des Großen und ein Stopp im holländischen Viertel beendeten die dreitägige Reise.