In einem Antrag an den Ausschuss für Umwelt und Ordnung und den Sportausschuss bittet die CDU-Ratsfraktion die Verwaltung, die Einrichtung einer Finnenbahn im Stadtgebiet oder in den Ortsteilen zu prüfen. Hierfür sollen auch die Kosten ermittelt und vorgestellt werden.

"Die Finnenbahn, auch Finnbahn genannt, ist eine speziell angelegte Strecke, die zum Crosslauftraining sowie für Jogger gedacht ist und auch von Radfahrern genutzt wird", erklärt dazu Heiner Kollmeyer, Vorsitzender der CDU-Fraktion. "Die Besonderheit der Finnenbahn ist der besonders weiche, etwa zehn Zentimeter dicke Bodenbelag aus Sägemehl, Sägespänen, Holzschnitzeln, Baumrinden oder Rindenmulch, der über einer Drainageschicht aus Sand, Kies oder Schotter angebracht wird. Durch den weichen Belag werden die Auftritte beim Laufen abgefedert und die Gelenke geschont. Daher wäre eine Finnenbahn eine Bereicherung für die Sportstätten in Gütersloh."

Von finnischen Läufern wurde die Bahn zum Ausdauertraining entwickelt, um eine gelenkschonende Alternative zum Laufen auf der Tartanbahn zu haben. Betreiber schätzen Finnenbahnen, weil sie einfach und günstig in der Anlage und der Wartung sind. Meist sind Finnenbahnen als Rundstrecke angelegt.

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