CDU widerspricht AfD bei Förderpraxis der Sparkasse

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gütersloh spricht sich klar gegen die Bestrebungen der AfD aus, in die regionale Förder- und Sponsoringpraxis der Sparkasse Gütersloh-Rietberg-Versmold politisch einzugreifen oder diese grundsätzlich infrage zu stellen.

Nils WittenbrinkNils Wittenbrink

Die Sparkasse ist weit mehr als ein Finanzinstitut. Sie ist ein wichtiger Pfeiler des öffentlichen Lebens in unserer Region. Seit vielen Jahren unterstützt sie im Rahmen ihres regionalen Engagements zuverlässig Vereine, kulturelle Projekte, soziale Initiativen, Bildungsangebote und ehrenamtliches Engagement vor Ort. Dieses Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und kommt unmittelbar den Menschen in Gütersloh zugute.

Fördermittel der Sparkasse sind keine Haushaltsmittel der Träger. Die CDU-Fraktion hält es ausdrücklich für falsch, dieses bewährte Modell zugunsten einer stärkeren politischen Einflussnahme auf regionale Förder- und Sponsoringentscheidungen infrage zu stellen. Gerade die eigenständige regionale Entscheidungskompetenz der Sparkasse sorgt dafür, dass Mittel unbürokratisch, zielgerichtet und nah an den Bedürfnissen der Menschen eingesetzt werden können. Zudem könnten durch eine Ausschüttung an die Träger und anschließende Verteilung der Fördermittel Steuervorteile entfallen.

Für die CDU-Fraktion ist zudem klar, dass eine lebendige Stadtgesellschaft nicht allein vom Handeln der öffentlichen Hand lebt. Es ist ausdrücklich zu begrüßen und zu unterstützen, wenn starke regionale Institutionen wie die Sparkasse und auch andere öffentliche wie private Unternehmen Verantwortung übernehmen und sich aktiv für das Gemeinwohl engagieren.

„Unser Ziel bleibt deshalb, die Sparkasse langfristig zu stärken, sicher für die Zukunft aufzustellen sowie ihre regionale Verwurzelung und ihr gesellschaftliches Engagement zu erhalten, anstatt sie politisch einzuschränken“, so Nils Wittenbrink, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. „So bleibt eine aktive Förder- und Sponsoringpraxis auch in Zukunft möglich.“