CDU-Ratsfraktion besucht Löschzug Spexard

Die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion mit Vertretern des Löschzugs Spexard vor dem Gerätehaus.Die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion mit Vertretern des Löschzugs Spexard vor dem Gerätehaus.

Feuerwehr leistet unverzichtbare Arbeit – Platzmangel stellt Löschzug vor Probleme

Die CDU-Ratsfraktion Gütersloh hat den Löschzug Spexard der Freiwilligen Feuerwehr Gütersloh besucht, um sich vor Ort über die Arbeit, die Ausstattung und die aktuellen Herausforderungen der Einsatzkräfte zu informieren. Unter der Führung von Löschzugführer Marius Eickhoff wurden die Einsatzfahrzeuge, die Räumlichkeiten des Feuerwehrgerätehauses sowie der Musikraum besichtigt.

Der Löschzug Spexard verfügt über 68 aktive Feuerwehrmitglieder und 56 Musikerinnen und Musiker. Mit jährlich etwa 180 bis 230 Einsätzen leisten die Einsatzkräfte einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit für ein Einzugsgebiet von rund 10.000 Einwohnern. Eine besondere Rolle spielt dabei die nahegelegene Autobahn A 2: Rund jeder dritte Einsatz führt die Spexarder Feuerwehr auf die Autobahn. Die Einsätze auf der A 2 stellen die Feuerwehrleute dabei nicht nur technisch und körperlich vor besondere Herausforderungen. Auch die psychosoziale Betreuung und Seelsorge für Unfallopfer und deren Angehörige ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Die Mitglieder des Löschzugs sind dabei häufig mit schweren Unfällen und deren Folgen konfrontiert.

Bei dem Besuch wurde auch deutlich, dass der Löschzug mit erheblichen räumlichen Problemen zu kämpfen hat. Insbesondere der Musikraum ist für die rund 40 Musikerinnen und Musiker, die dort proben, zu klein. Darüber hinaus sind die vorhandenen Umkleidemöglichkeiten derzeit nicht nach Geschlechtern getrennt und die sogenannte „Schwarz-Weiß-Trennung“ von verschmutztem und sauberem Material ist nicht möglich.

Die CDU-Ratsfraktion zeigte sich beeindruckt vom großen ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder. „Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Arbeit des Löschzugs Spexard ist. Die Feuerwehr sorgt nicht nur im Einsatz für Sicherheit, sondern übernimmt auch Verantwortung für die Gemeinschaft. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung und unsere Unterstützung“, so Daniel Helmig, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

„Für die CDU-Fraktion ist klar, dass eine leistungsfähige Feuerwehr eine angemessene Infrastruktur und zeitgemäße Räumlichkeiten benötigt“, ergänzt Nils Wittenbrink, neben Helmig Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion. „Auch bei Besuchen der Fraktion bei den Löschzügen in Avenwedde und Friedrichsdorf waren ebenfalls Raumprobleme ein wichtiges Thema, die die CDU bereits in einem Antrag aufgegriffen hat. Der ist leider mehrheitlich abgelehnt worden, womit wichtige Zeit verstrichen ist. Nun ist ein erneuter, gegebenenfalls gemeinsamer Antrag erforderlich. Wer von unseren Feuerwehrleuten jederzeit schnelle und professionelle Hilfe erwartet, muss ihnen auch die entsprechenden Rahmenbedingungen bieten.“