NW: Bäder-Initiative steht vor einem Teilerfolg (03.05.07

Gütersloh (ost). Die Stadtwerke überlegen, ob der Freibadteil der „Welle“ auch künftig separat vom Rest des Bades genutzt werden kann. Das bestätigte gestern Bäderchef Udo Mauritz auf Anfrage.
Auch werde darüber nachgedacht, die geplante Regelung für das Hallenbad – es soll nur noch am Wochenende privaten Besuchern offen stehen – dahingehend zu modifizieren, dass es zumindest am Freitag der Öffentlichkeit zur Verfügung stände. Ansonsten bliebe es aber Schulen und Vereinen vorbehalten. Die Stadtwerke kämen damit Forderungen entgegen, die die Bürgergemeinschaft „Pro Hallenbad“ geäußert hat. Wie berichtet, hat die Initiative um Astrid Dinter und Annette Gerke-Bischoff mehr als 1.000 Unterschriften gesammelt.
?„Wir werden uns mit diesen Forderungen auseinandersetzen und sehen, ob wir einen Kompromiss finden“, kündigte Mauritz an. Der Bäderchef betonte jedoch, dass der Aufsichtsrat der Stadtwerke die Entscheidung treffen müsse. Die Bäderpläne seien ja Teil eines Gesamtkonzeptes, zu dem auch die Millionen-Investition in die Welle gehöre. „Die lassen sich nicht mal eben umschmeißen.“