GL: Verdi-Kritik - Sparkasse weist Vorwürfe zurück (14.02.07)

Gütersloh (gl). Ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi hat sich kurz vor der Präsentation der Bilanz 2006 der Sparkasse Gütersloh zu der Situation des Geldinstituts geäußert. Verdi weist in der Mitteilung darauf hin, dass die Zahlen „erfreulich positiv“ ausfallen werden und erinnert in diesem Zusammenhang an die Aufhebungsverträge, die im Juni vergangenen Jahres 43 Mitarbeitern angeboten worden waren.
Damit wollte der Vorstand „eine solide Basis für eine betriebswirtschaftlich sichere Entwicklung der Sparkasse schaffen“. Inzwischen sei die Personalsituation sehr angespannt. Die Sparkasse habe extern Stellen ausgeschrieben. Gleichzeitig würden aber immer noch Mitarbeitern Aufhebungsverträge „angeboten“. Das sei keine verantwortungsvolle Personalpolitik, kritisiert Verdi.

Eckhard Heitlage, Vorstand der Sparkasse, betonte gestern, dass er sich zum Betriebsergebnis erst am Freitag äußern wolle. Zu der externen Mitarbeitersuche erklärte er, dass es sich um einen speziellen Arbeitsplatz handele, der nicht aus dem Haus besetzt werden könne. Das sei nach außen nicht immer verständlich darzustellen. Was mit den Aufhebungsverhandlungen erreicht werde, lasse sich erst im Lauf des Jahres beurteilen.