Haller Straße: probeweise Sperrung für LKW? - Sprecher der Bürgerinitiative äußerten sich zufrieden (08.05.07)

Unter obiger Überschrift berichtet der Pressedienst der Stadt Gütersloh zu den Verkehrsberuhigungsbemühungen in Isselhorst:
Gütersloh (gpr). Die Stadt Gütersloh will sich in einem Gespräch mit Kreispolizeibehörde, Straßen NRW und der Bezirksregierung Detmold, das morgen (Mittwoch) stattfindet, für eine probeweise Sperrung der Durchfahrt für LKW an der Haller Straße einsetzen. Das teilte Stadtbaurat Josef E.Löhr in einem Gespräch Vertretern der Anwohner-Initiative Haller Straße mit. Gleichzeitig vereinbarte er mit deren Sprechern Bernhild Köster und Jochen Czayka, dass die Anwohner kurzfristig über das Ergebnis des Gesprächs mit der Bezirksregierung informiert werden.
„Ich kann den Ärger über Lärm und Verkehrsbelästigungen der Bewohner an der Haller Straße durchaus nachvollziehen,“ erklärte der Stadtbaurat. Er bat allerdings nochmals um Verständnis dafür, „dass bei einer Kreisstraße wie der Haller Straße die Stadt sich bei allen Maßnahmen mit den anderen zuständigen Fachbehörden abstimmen müsse. Kreispolizeibehörde, aber auch die Stadt Bielefeld hatten sich kritisch gegenüber der Stadt geäußert, den LKW-Verkehr ausschließlich durch ein Verbotsschild von der Haller Straße fernzuhalten, weil sie eine Belastung umliegender Straßen fürchten.

„Eine probeweise Sperrung könnte uns konkrete Aussagen über die Verteilung des LKW-Verkehrs liefern und damit wichtige Argumente für eine endgültige Lösung, ist sich Löhr sicher. Die Sprecher der Bürgerinitiative äußerten sich zufrieden über das Gespräch mit dem Stadtbaurat und sagten darauf hin einen weiteren geplanten „Straßen-Spaziergang“ ab. Es habe Missverständnisse in der Kommunikation miteinander gegeben, aber nun sei klar, dass die Verwaltung sich für eine dauerhafte Lösung an der Haller Straße einsetzen werde. Das Thema ist auch Tagesordnungspunkt in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses am 10. Mai um 17 Uhr im Rathaus.