GL: SPD-Forderung - Altenheim der Stadt sichern (29.06.07)

Gütersloh (gl). Die SPDFraktion hat sich in einer Mitteilung dafür ausgesprochen, das städtische Altenheim langfristig zu sichern.
Die Einrichtung habe eine gute Tradition und einen guten Ruf. Mit seinem Angebot an Pflegeplätzen besitze das Haus für die Gütersloher Bürger einen hohen Stellenwert. Um das Angebot des städtischen Altenheims langfristig zu sichern, seien nach der Sommerpause Entscheidungen über die Modernisierung und den Ausbau der Einrichtung erforderlich. Nach Auffassung der SPD sollten der „Pflegemarkt“ in Gütersloh nicht ausschließlich privaten Investoren überlassen werden. Matthias Trepper, Mitglied des Klinikumsausschusses und zukünftig des Aufsichtsrats der Klinik, fasste die Position der SPD zur Entwicklung des Angebots an Pflegeplätzen in Gütersloh zusammen.

Auf der Grundlage des Zahlenmaterials der Pflegekonferenz des Kreises Gütersloh für die Stadt Gütersloh sei bis 2020 ein Bedarf von 204 zusätzlichen Pflegeplätzen zu erwarten. Dieser Bedarf an neuen Pflegeplätzen werde durch die im Bau befindliche große Einrichtung auf dem Bartels- Gelände (97 Plätze) sowie 15 Pflegewohnplätzen in der ehemaligen Trinitatis-Kirche nur teilweise gedeckt. Ein Ausbau des städtischen Altenheims von jetzt 46 auf 80 Plätze wäre nach SPD-Einschätzung eine bedarfsgerechte Ergänzung des Pflegeangebots.

Die Einrichtung werde wirtschaftlich geführt. Das städtische Haus müsse keine zusätzlichen Renditen erwirtschaften, im Gegensatz zu privaten Einrichtungen. Deshalb blieben auch die Kosten niedriger.